Seit 2015 ist Lotus ein Teil der Dörr Group. Wir haben Jean-Marc Gales, CEO von Lotus Cars zum Interview gebeten.

Die Marke aus England fügt sich geradezu perfekt in die Dörr Group ein, denn der Mittelsportmotor bietet einen guten Einstieg in die Supersportwagenklasse.

Jean-Marc, Sie sind Lotus-Fan seit Ihrer Kindheit. Warum ist der Lotus Elite Ihr persönliches Lieblingsfahrzeug?

Der Lotus Elite wurde 1974 vorgestellt, und ich habe mir das Fahrzeug beim örtlichen Händler in Luxemburg angesehen. Es war formal und konzeptionell seiner Zeit weit voraus: effizienter 4-Zylinder Motor mit vier Ventilen, Leichtbau-Rahmen und Karosserie, hohe passive und aktive Sicherheit, und mit den Fahrwerk eines Rennwagens. Bei den aktuellen Fahrzeugen sind meine Favoriten der Evora 410 sowie die Exige 380. Jeder Lotus ist handgefertigt, exklusiv und verbindet den Fahrer mit der Strasse wie kein Wettbewerber es kann.   

Mit Ihrem Engagement bei Lotus folgen Sie den Spuren von Colin Chapman.

Colin ist unvergleichlich: alle grundlegenden Innovationen in der Formel 1 gegen auf Colin Chapman zurück. Er ist unser Vorbild und hat die Marke auf immer geprägt. Seine Leidenschaft für Leichtbau und Leistung führen wir heute fort. Wie Colin bin ich Ingenieur und kümmere mich persönlich um Produktentwicklung und Strategie und freue mich sehr wenn Fahrzeuge wie die Exige 380 Sport von der Presse als einer der besten Sportwagen aller Zeiten beschrieben wird.   

Mit 151 verkauften Lotus in Deutschland wurde im Jahr 2016 die höchste Verkaufszahl der Marke seit 2010 erreicht. Warum lehnen Sie sich nicht entspannt zurück?

Weil wir mehr wollen. Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Markt für Sportwagen weltweit. Wir wollen hier mindestens 250 Einheiten in 2018 absetzen. Und der deutsche Kunde liebt klangvolle englische Marken mit ruhmreicher Motorsportvergangenheit. Lotus hat insgesamt 13 Weltmeisterschaften in der Formel 1 gewonnen. Unser Exklusiv-Programm bietet dem Kunden die Möglichkeit, sein Fahrzeug nach seinem Wunsch auszustatten. Alle unsere Fahrzeuge werden per Hand von Facharbeitern montiert. Wir nähen unser Leder noch selbst. In unserem Werk in Hethel in der Grafschaft Norfolk arbeiten insgesamt 750 Kollegen.    

Die Dörr Group mit Lotus Standorten in Frankfurt und Stuttgart gehört noch nicht so lange zu Ihrem Händlernetzwerk. Wie beschreiben Sie das Team Dörr?

Engagiert, leidenschaftlich und mit Motorsport im Blut. Wir passen gut zusammen. Vielleicht kommen weitere Standorte hinzu. Ich würde mich darüber freuen.    

„Lotus is a pioneer“. Wie sieht hier die Zukunft aus?

Schneller und leichter! Kein Sportwagenhersteller beherrscht Leichtbau so gut wie Lotus. Unser Aluminium-Rahmen wiegt gerade mal 67kg. Wir verwenden heute wo wir können Carbonfaser als Werkstoff. Wir arbeiten derzeit auch an einen Nachfolger der Elise. Wir reden hier von einem Fahrzeug für 2020. Die neue Elise wird wie die aktuelle eine Benchmark in Fahrverhalten und Handling setzen.  

Wir freuen uns auf die Zukunft. Vielen Dank für das Gespräch, Jean-Marc.

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